Speck - FuriaDie Basler Formation Speck zählt seit einigen Jahren zum extremsten, was helvetisches Musikschaffen zu bieten hat. by daNi
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Speck - Furiaatreeinafieldrecords.com | SPECK are back. Natürlich erinnere ich mich an den letzten Output der Schweizer namens "Honest Words And Broken Knuckles" und zum Glück ist alles beim Alten geblieben. Verrückter, hektischer, sagen wir mal Grindcore mit Unmengen von schrägen Einschüben, ähnlich John Zorns NAKED CITY in schlechter gespielt oder für die Älteren hier: MILITANT MOTHERS auf Speed. Das Gesamtkunstwerk (Sic!) mit Bastelkram fürs Cover, natürlich mit Texten und einer schicken 3" CD, die aber nicht jeder Player nimmt, also: Obacht! ( wie der Servicetechniker von Radiometer immer sagt), ist absolut grundsympatisch und D.I.Y., da kann ich nur sagen: Muss jeder haben, der Krachfetischist ist. 6 Songs in circa 5 Minuten. (8) Dr. Oliver Fröhlich |
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Speck - FuriaSwiss grindcore that is influenced by abattoirs and second year art school. Gruff, unflinching and ugly music that takes a few minutes to get your head around. There seems to be some concept around horses. The music is definitely creative in a noisy free jazz kind of blow out. And Slayer. And sleep apnia. Tim Scott |
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Speck - FuriaSchon sehr kurios was manche Leute so unter Musik verstehen. Was uns nämlich Speck (was ein Name) auf dieser Mini CD hier präsentieren spottet jeder Beschreibung und kann nur als extrem krank, wahnsinnig, irrwitzig etc. bezeichnet werden. Eigentlich gibt es keine Schublade in die sich der Sound von Speck stecken lässt aber Begriffe wie Chaoscore oder eventuell noch Grindcore könnte man noch gelten lassen. Jedenfalls ist das Ganze rasend schnell, es gibt Kreisch- und Brüllgesang, Songstrukturen sind überhaupt keine Auszumachen, hier klingt zwar jedes Lied anders aber merken kann man sich da nichts. Vielleicht sollte man "Furia" nicht unbedingt als Musik sehen sondern eher als Erlebnis der anderen (oder gar unheimlichen) Art. Genießbar ist das Ganze nur sehr bedingt und wer sich hier ohne die Pause durch die knapp 18 Minuten Spielzeit hören kann der darf sich auf die Schulter klopfen. Fazit: Interessant aber ob man sowas überhaupt richtig gut finden kann ist die Frage. by Matto , vom 16.8.2006 |
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Speck fängt MäuseUngewohnt unangepasst: «Speck» darf man durchaus als die Überraschung unter den Schweizer Vertretern am Greenfield-Festival bezeichnen. In musikalischer Hinsicht mögen die vier Basler in den Ohren der Zuschauer nicht über jeden Zweifel erhaben sein. Weit gehen die Meinungen über ihren Stil auseinander. Ein Stil, der Geschrei-Attacken mit schwindelerregendem Tempo verbindet und mit ohrenbetäubendem Gitarrengezeter unterlegt – und damit wohltuend aus über 40 Bands hervorsticht.
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Greenfield: Nicht nur von den Bergen umzingeltMusikalisch deckte das Programm fast jede Rocksparte ab. Vom Intstrumentemissbrauch der Basler Speck – im Openair-Programm treffend als kakophoner Noise bezeichnet –, über viel Rock, Rock, Rock in allen Varianten, bis zu den folkig-flockigen Lagerfeuer- und Blümchensongs von The Weepies.
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Basler Zeitung: Fette Ladung
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ROCK HARD: Speck - Honest Words And Broken Knuckles(19:53) Arg garstige Noise-Attacke. Ultraderbes Geschepper mit Anspruch. So `ne Art Grind-Prog. Die Kerle meucheln sich durch neun Tracks, denen sie schöne Titel wie «Leiche im Parkhaus», «Surrounded by idiots» oder (ganz gross :) «cut you hair» verpasst haben. Dazu kommt ein anstrengender «Remix», der komplett elektronisch rumwabert und länger ist als die ganzen vorausgegangenen Eruptionen zusammen. Muss man als echter Krachmat kennen! Homepage: www.speck.li Jan Jaedike
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OX - FANZINE SPECK - Honest Words And Brocken Knuckels MCD(atreeinafieldrecords.com) Grindcore aus der Schweiz. Wäre KÄSE nicht passender als Bandname? Die haben durchaus Unterhaltungswert, mal Geholze, mal kleine Jazz- oder Reggae-Einsprengsel, man könnte fast denken, sie wissen was sie tun. Dann noch ellenlange Soundscapes, über deren Sinn man ja schon immer streiten konnte. Die Homepage von einem Computer ins Deutsche übersetzen zu lassen ist schon hart. Und: You don't need words to say nothing, ist ganz groß. (19:55) (6) © by OX-FANZINE [53] und Ollie Fröhlich
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SOUTHSPACE
Speck - "Honest words and broken Knuckles"A Tree In A Field Records - Playing Time:11:53 - Tracks:10 - VÖ:1.9.2003
SPECK... ich mag keinen Speck und auch die gleichnamige Band will mir nicht so recht munden. "Honest Words And Broken Knuckles" ist das erste, was ich von den Schweizern zu hören kriege und so halte ich mich an die beiliegende Bandinfo. Mal sehen: "Speck is the german word for bacon"...soweit war ich auch schon. Des weitern wird ihr Sound hier als "Hardcoresickpowerviolence" beschrieben... das kommt schon hin: SPECK ist definitiv nix für Zartbesaitete. Irgendwo zwischen Punk, Grindcore und Post-Hardcore fühlen sich diese Jungs anscheinend zu Hause: Dreschen, Grunzen und Pause. Dann und wieder Dreschen, Kreischen zack, Break! Hier und da fünf Sekunden mal gaaaanz langsam und dann wieder von vorne holzen, bis die Schwarte kracht. Hektik ist angesagt! Das Ganze verteilt auf zehn Lieder mit einer durchschnittlichen Länge von 30 Sekunden. Okay, wesentlich origineller als der Sound sind da schon die Songtitel: "Cut Your Hair", "Rock N Roll Sportsgeist" oder "Leiche Im Parkhaus" klingen sehr viel versprechend, auch wenn in der Info dazu die unglaubliche Erkenntnis offenbart wird "SPECK sometimes chew on political issues, sometimes not. Sometimes on personal ones, sometimes they don't have a message at all."...Ja, gut, dann lassen wir das doch so mal stehen, da die Texte selbst leider nicht vorliegen. SPECK metzeln sich knappe Zehn Minuten durch die CD und hinter lassen dennoch keinen bleibenden Eindruck. Weder straighter Grindcore noch ausgefeilter Noisecore wird auf "Honest Words And Broken Knuckles" geboten. Insgesamt würde ich sagen: Viel Lärm um Nichts. Vielleicht tue ich der Band damit Unrecht, aber es ist so, wie es auf dem Infoblatt zu lesen ist: "People like SPECK or they hate it." Und so ist es dann auch. by Rakete , vom 22.9.2003 Dr. Oleg Recznski henry z z z! ihr seid ja vielleicht kasperles! dübdübdübdüb
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PITFIRE.NET SPECKTitel: Honest words and broken knuckles Speck aus Basel haben sich selbst auch schon als die schnellste HC Band der Welt bezeichnet. Das ist dann doch etwas zu hoch gegriffen, auch wenn ihr neustes Album Honest words and broken knuckles sicherlich nicht langsam ist. Auf der CD sind 10 Songs, von denen gerade mal zwei länger als eine Minute dauern. (Wenn auch beide Male nur ein paar Sekunden länger....) Der letzte Song erscheint zwar im Player mit 13 Minuten, ist jedoch nicht wirklich ein Song sondern nur Lärm. Wems gefällt... Die einzelnen Lieder tragen Titel wie «Rock N Roll Sportsgeist» oder «Leiche im Parkhaus». Dazu kommen einige witzige Intros. Von den Texten versteht man durchs Band kein Wort und konsequenterweise werden sie auch nicht mitgeliefert. Scheint also nebensächlich zu sein. Dafür ist das ganze sehr schön aufgemacht als DigiPack und die CD selbst ist, da nur ein kleiner Teil des Speicherplatzes benötigt wird, grösstenteils Transparent. Hab ich so noch nie zuvor gesehen. Aber eben. Eigentlich kommt ja der Inhalt vor der Form, für die meisten zumindest. Bei Speck sind Spielereien drum herum offenbar ähnlich zentral. Wenn sie dann aber mal loslegen, dann richtig. In stellenweise tatsächlich halsbrecherischem Tempo wird hier nach vorne gespielt. Leider jedoch nicht allzu Variantenreich. Sowohl der Gesang, als auch das Schlagzeug sind über die gesamte Spieldauer relativ Monoton, was bei letzterem bedeutet, dass permanent gnadenlos drauflosgeknüppelt wird. Das ganze eignet sich hervorragend, um sich am frühen Morgen in gehöriger Lautstärke den Kater vom Vorabend aus der Birne zu prügeln, durch die vielen Intros, Outros und Elektronik-Experimenten finde ich das ganze jedoch zum längeren Anhören ziemlich mühsam, vor allem die 13 Minuten am Schluss, sind mehr als unnötig. Speck.li Dani Pitfire.net |
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